Der “Text” – neu verpackt ist er überall zu lesen!

Texten, chatten, facebooken, twittern, bloggen, simsen, mailen, sind nur einige „Ausdrücke“, die immer mehr im Gebrauch der heutigen Zeit hör- und definitiv lesbar sind.

Die Kommunikation in den letzten Jahren hat sich u.a. dahingehend geändert, dass der Kunde, das Unternehmen, die Privatperson, der User vielmehr und stärker kommuniziert und seine Informationen immer häufiger und vielschichtiger verteilt – über diverse Kanäle, Portale, Programme etc. Speziell durch die social media-Welt/Web 2.0. hat sich der Informationsfluss und die Informationsabgabe-Möglichkeit enorm gesteigert. Durch den derzeitigen Technikstand z.B. der mobilen, internetfähigen Endgeräte ist es auch noch nie so einfach gewesen, von (fast) überall seine Informationen einfach zu versenden – und das gerne in Form von “Text”!

Es werden z.B. News getwittert, Meinungen geteilt auf Facebook, Produkt-Bewertungen geschrieben in e-shops, Themen dokumentiert/analysiert in Blogs, das Video kommentiert, sich mitgeteilt via chat und sich verabredet per sms, etc. “Schreiben wir heute mehr als das wir sprechen?!” …das würde ich gerne einmal zur Diskussion stellen….

Die Kommunikation ist heute “textlastiger” geworden. Zwar stehen dem “mobilen Texter” oft nur eine begrenzte Zeichenanzahl pro Nachricht zur Verfügung, aber die sind dahingehend ausreichend, da sich die „Text-Sprache“ dementsprechend angepasst hat. Abkürzungen werden mehr den je genutzt und neu erfunden,  Symbole und emotionale Icons haben an Bedeutung gewonnen, die Technik erlaubt es unkompliziert Links zu verteilen und internationale Ausdrücke, die kürzer sind als die deutsche Fassung haben Hochkonjunktur.

Doch nicht nur der “Kurztext” hat den Markt erobert, auch die “Langfassung” der Textausgabe in neuer Form von z.B. e-books oder Whitepaper haben sich auf dem Markt platziert. Diese Ausgaben werden immer beliebter, da sie einfach händelbar sind und jederzeit greifbar (vorausgesetzt das passende Endgerät ist parat). Diese Artikel werden auch definitive gelesen und nicht gescannt wie eine Homepage. Hier ist der Nutzer gewillt zu lesen, da er durch die Wahl dieser Artikel die ausführliche Information gesucht hat.

Erkennbar ist, dass der Text sich heute anders platziert hat wie gestern. Er musste “alte Wege” verlassen und sich “neue Wege” suchen. Die Zeiten, wo er dominant und in Langfassung auf Internetseiten präsent war, ist vorbei, da die Webseiten nicht mehr text- sonder eher bildlastiger geworden sind (hier gerne die Verweise auf die posts: Bilder, die anfangen zu laufen… und Neuer Look/Trend bei Internetpräsenzen). Heute steht der Text an der Seite der Bilder, Grafiken, Animationen und Videos und spielt weniger die Hauptrolle, wenn dann nur noch in Form von Schlagwörtern, Headlines oder Werbebotschaften. Ansonsten hält sich der Text beschreibend zurück in diesem Segment.

Abschließend ist feststellbar, dass der Text auch im neuen Gewand – kurz oder lang – seine Bedeutung nicht verloren, sonder auf eine andere Darstellung intensiviert hat.

Fazit:

  • Kommunikation ist textlastiger geworden
  • Informationsverbreitung ist vielschichtiger geworden
  • Textsprache hat sich auf die neuen Darstellungsmöglichkeiten angepasst
  • Langfassung hat eine neue aktive Nutzerschaft
  • Text ist auch heute bedeutungsvoll
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